Vögel der Kirche

   Tauben

Taube

Markus 1,10: „Der Himmel tat auf und der Geist kam wie eine Taube auf ihn herabkam.“

Verwilderte Haustauben brüten in allen Nischen am Kirchturm und im Gemäuer. Bei starker Vermehrung stören sie vor allem durch ihren Kot, der den Sandstein zersetzt.

Raben

Dohlen

Lukas 12, 24: „Die Raben säen nicht… und Gott ernährt sie doch.“

Dohlen sind Rabenvögel. Ihre Farbe ist schwarz. Sie sind jedoch charakterisiert durch ihre schwarze Stirn und Oberkopf mit grauem Hinterkopf und Nacken sowie durch die hellgrauen Augen. Beide Geschlechter sind gleich gefärbt, Größe 33 cm. Dohlen leben an Felsen, Ruinen und großen Gebäuden, wo sie in geeigneten Nischen ihre Nester bauen. Möglicherweise hat die Zunahme der Dohlen am Armsheimer Kirchturm einen Rückgang der Haustauben zur Folge. Dohlen sind Allesfresser.

Falken

Turmfalke1

Psalm 103, 2+5: „Vergiss nicht, was Gott dir Gutes getan hat… der deinen Mund fröhlich macht, und du wieder jung wirst wie ein Adler.“

Turmfalken sind Greifvögel, die in offenem Gelände jagen. Das Männchen unterscheidet sich vor allem durch grauen Kopf und Schwanz vom Weibchen, bei dem diese rotbraun gefärbt sind. Die Größe beträgt 34 cm. Turmfalken brüten in Steinbrüchen, verlassenen Elsternestern, in Burgruinen und Kirchtürmen. Sie selbst bauen kein Nest; die Eier werden einfach auf den Boden des Nistplatzes gelegt. Im Armsheimer Kirchturm brüten sie in einem eingebauten Nistkasten. Die Ernährung besteht überwiegend aus Mäusen.

Eulen

Schleiereule 1

Schleiereulen

Zugang zum Eulenkasten auf dem Kirchenschiff Fotografie: Elfriede Bendler

Psalm 102,7: „Ich bin wie die Eule in der Einöde, wie das Käuzchen in den Trümmern.“

Schleiereulen sind nachtaktive Vögel und fliegen geräuschlos. Ihr Gefieder ist sehr hell, sie haben ein herzförmiges Gesicht. Das Federkleid wirkt wie mit einem zarten Schleier überzogen. Beide Geschlechter sind gleich gefärbt, Größe 34 cm.
Schleiereulen nisten mit Vorliebe in der Nähe menschlicher Siedlungen, wie in Scheunen, Mauern, Ruinen und Kirchtürmen. Auch sie selbst bauen kein Nest, die Eier werden auf den Boden des Nistplatzes gelegt. Im Dachstuhl der Armsheimer Kirche nisten Schleiereulen schon seit jeher.
Heute brüten sie jedes Jahr in einem für sie speziell eingebauten Nistkasten. Ihre Nahrung besteht überwiegend aus Mäusen.