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Evangelische Kirchengemeinde Armsheim

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gemeinde

Unsere Partnergemeinde Benndorf

im Mansfelder-Land

 

Geschichte von Benndorf


Benndorf hat heute 2680 Einwohnern, liegt an den Ausläufern des Südharzes, am Rande des Mansfelder Kupferschiefer-Bergbau-Gebietes.
1121 wird die Siedlung Benndorf urkundlich das erste Mal erwähnt. Geprägt durch den Kupferschieferbergbau und der Landwirtschaft entwickelte sich die ehemals kleine Siedlung zu einem ansehnlichen Ort. Er hatte bereits am Ende des Hochmittelalters (12./13. Jh.) zwei Güter.
Durch den 30jährigen Krieg wurde die Siedlung Benndorf dem Erdboden gleichgemacht. Nach dem Krieg siedelten sich die Menschen in der Umgebung der Güter an.
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hatte Benndorf wieder 1700 Einwohner.
Durch das Aufstreben des Kupferschieferbergbaus bis ins 20. Jh. hatte Benndorf die Blütezeit seiner Entwicklung. Im Jahre 1960 hatte es mit 4886 seine höchste Einwohnerzahl. 1990. Nachdem im Dezember 1989 Kupferschieferförderung eingestellt wurde, waren es 1990 noch 2811 Einwohner.
Hatte Benndorf vor 1990 den Charakter einer Industriearbeiterwohngemeinde mit landwirtschaftlicher Komponente, so ist es heute ein Ort, in dem etwa 48% der Bürger Rentner und Vorruheständler sind. Etwa 17% der Einwohner sind Kinder und Jugendliche.
1996 feierte Benndorf das 875-jährige Jubiläum seiner nachweisbaren ersten urkundlichen Erwähnung.

Die St. Katharinenkirche


Die St. Katharinen Kirche hat noch keine lange Geschichte. Bis 1823 stand eine Vorgängerkirche auf dem heutigen Grundstück. 1822/23 wurde die heutige kleine Kirche erbaut.
Sie ist ein schlichter kleiner Saalbau mit einer geschwungenen Hufeisenempore. Von kunsthistorischem Wert sind viele Inventare. So der achteckige steinerne Renaissance-Taufstein, datiert aus dem Jahre 1517, mit eingestellten Ecksäulchen am Fuß. Die heutigen 3 Glocken haben eine gute Fernwirkung und sind neben dem Taufstein, dem Kruzifix aus dem späten Mittelalter und der kleinen Orgel wertvolle Kunstgüter.

Die evangelische Gemeinde


Alle Höhen und Tiefen der jüngeren Geschichte hat sie überstanden. Besonders standhaft waren die Benndorfer Christen im Kampf der „Deutschen Christen“ und der „Bekennenden Kirche“ im 3. Reich. Auch die Zeit der DDR hat die evangelische Gemeinde, dank der weitsichtigen Arbeit der Pfarrer Hoffmann, Geringer und Pfarrerin Söllig sich als eine evangelische Gemeinde unter veränderten Bedingungen bewährt. Die 250 Gemeindeglieder bemühen sich ihrer Kirche heute den ihr gebührenden Platz im Ort zu geben Im kleinen Park vor der Kirche steht das Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges.

Bilder und Infos von den Homepage: www.benndorf-mansfeld.de